Archiv für November 2009

26.11.2009 – Spaceman Spiff | TUHH | Hamburg-Harburg

Derzeit wird ja an einigen Universitäten gestreikt. Auch in Hamburg und auch in Harburg. Ich wurde die Wochen von einem Bekannten angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte mit meiner Band Tomasch dort zu spielen. Lust haben wir ja immer. Nur leider konnte nur die Hälfte von Tomasch aufspielen. Da ich keine Lust auf Alleinunterhalter hatte, hab ich noch den Spaceman Spiff vorgeschlagen und er hatte auch Böcke! So tingelten wir zusammen schön in die Uni.

Spaceman Spiff war wie gewohnt sehr gut. Mono geht halt auch. Mit einer Gitarre bewaffnet spielt er seine sentimentale Scheiße. Aber so Scheiße ist das gar nicht. Einen neuen Song spielte er auch. Schwarz Weiß heißt der und er handelt von der Vergangenheit. Den Studenten hat es gefallen was er so in den Raum sang. Nach den Konzerten sind viele Leute zu uns gekommen und haben sich bedankt. Mehr haben sich beim Weltraummann bedankt. Zu Recht! An dieser Stelle bedanken wir uns noch mal. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und das Bio-Bier hat nach Schokolade geschmeckt.

Haltet durch!

Spaceman Spiff – 100.000 Kilometer

Noch ein bissl Eigenwerbung:

Halber Tomasch (Sascha Blohm) – Ist Die Kochplatte Noch Heiss

Spaceman Spiff Website
Spaceman Spiff MySpace

Tomasch Blog
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16.11.2009 – Miss Li | Uebel & Gefährlich | Hamburg

Uebel & Gefährlich. Montag. Der Bunker ist voll. “Was ist denn hier los!” Dachte man sich als es in den Baalsaal ging. Gut, das war abzusehen. Auf dem Dockville 09 nämlich, war bei Miss Li ja auch schon die Hölle los. Soviel das man gar nichts gesehen hat. Aber jetzt ist sie ja hier! Wieder in Hamburg. Diesmal Ü&G und nicht Prinzenbar. Die war vor 2 Jahren mit 200 Leuten auch gut gefüllt.

Ich ging ohne Erwartung in den Abend und bin mit einem Grinsen nach hause gefahren. Der Auftritt war echt ne Bombe. Man kann es nicht anders sagen. Wenn man sich mal von der Band abgewannt hat, um in das Publikum zu sehen, sah man nur fröhliche, mitsingende Gesichter. Miss Li hat es nicht nur geschafft den Laden voll zu bekommen, nein, sie hat es auch noch geschafft, das die Menschen lachen und alles mal um sich rum zu vergessen. Sie spielte all ihre kleinen Hits, inklusive Oh Boy, worauf sicher viele gewartet haben. Die komplette Band war total gierig auf dieses Konzert. Das sah man denen an. Alle hatten Pfeffer in den Hosen. Der Schlagzeuger, der das erste Mal mit Miss Li auftrat, hat ein geniales Schlagzeugsolo hingelegt. So das einigen die Kinnlade runter ging. Linda Carlsson tippelte ganz nervös um ihren Hocker rum. Bis sie sich am Ende auf diesen stellte und die Leute zum mitsingen animierte. Das sah nicht so ganz sicher aus, weil dies wohl mit hohen Absätzen nicht so einfach ist. Das Konzert endete mit lautem Gesang von den Leuten vor der Bühne und einem lange anhaltenden Applaus. Was anderes haben sich Miss Li, nach diesem Abend auch nicht verdient.

Miss Li – Oh Boy

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10.11.2009 – Grizzly Bear & St.Vincent | Grünspan | Hamburg

Was man zuerst sah waren eingemachte Glühbirnen in Apfelmusgläsern. Das muss irgendwas mit dem Licht zu tun haben. Die Bühne sieht auch ziemlich zugestellt aus. Überall Lampen, Massen an Kabeln, Gitarren, Klarinetten, Querflöten, Saxophon, Schlagzeug und halt diese Einweckgläser. Mehr braucht Grizzly Bear nicht um ein grandioses Konzert abzuliefern.

St. Vincent ist Annie Clark und durfte für Grizzly Bear im Grünspan in Hamburg eröffnen. Da stand sie, ganz alleine, nur mit einer Gitarre in der Hand und sie hat das Publikum total überrascht mit ihrer Musik. Die Gitarre mit einer Überdosis Verzerrung, Synthies und Beats untermalen ihre schöne Stimme. Ein ganz besonderes schön, war das Cover von den Beatles. Dig A Pony von Let It Be. Diese Frau kann man sich ohne Bedenken mal anschauen.

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Bis Grizzly Bear auf die Bühne kam, verging leider etwas viel Zeit. Für meinen Geschmack viel zu viel Zeit. Das wurde dann aber sehr schnell wieder ausgeglichen mit dem Auftritt. Die vier Musiker kamen auf die Bühne und stimmten den ersten Ton an. Ab da an standen die Münder auf und man konnte nicht weggucken. Die Lichtshow, die Musik und alles andere drum herum war so faszinierend. Nach jedem Song traute sich keiner zu klatschen. Für einen Moment war es immer still. Jeder Song wurde lautstark beklatscht und bejubelt. Musikalisch gesehen, ist es ja schwer mal eine Band zu finden, die Live noch besser ist als auf dem Album. Das sind Grizzly Bear aber alle mal! Sie haben fast das ganze Album Veckatimest gespielt, aber auch Songs von der EP Friend, haben sie, zum Beispiel He Hit Me, zum Besten gegeben. Das angespielte Castles Made Of Sand von Jimi Hendrix wurde zwar dann doch nicht mehr als Zugabe gespielt. Den Zuschauern war das egal. Sie klatschten noch 5 Minuten nach dem Schluss. Zu Recht!
Grizzly Bear ist noch auf kleiner Deutschlandtour! Also wenn ihr noch Karten bekommen solltet, dann aber mal schnell hin. So etwas bekommt man nicht jeden Tag geboten!

12.11. München – Theaterfabrik
15.11. Fribourg – Fri-Son
16.11. Wien – WuK
17.11. Basel – Volkshaus
19.11. Köln – Kulturkirche

Grizzly Bear – Cheerleader

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Grünspan

29.10.2009 – Herrenmagazin | Hafenklang | Hamburg

Hallo Herrenmagazin! Es war lange still um die Band aus Hamburg. Das erste Album Atzelgift wurde im Juni 2008 veröffentlicht und bis jetzt war noch nichts Neues zu hören. Gut, sie gingen auf große Tour durch Deutschland, sind mit Madsen getourt und Rasmus Engler hat ja auch noch mit Das Bierbeben zu tun. Aber jetzt ist eine Split“7 Vinyl zusammen mit Heimatglück rausgekommen. Dort drauf befinden sich 2 neue Stücke. Einmal Keine Angst und Onze. Zwei sehr gute Songs wie ich finde. Deniz Jaspersen hat ein seiner Stimme gearbeitet. E-Bows werden eingesetzt und ein neuer Gitarrist ist am Board. Der König Wilhelmsburg, der war zuvor bei peters. . Nun aber zum Konzert.

Nachdem Heimatglück ihre Show beendet hatten, waren dann Herrenmagazin dran. Das Hafenklang war voll und es war wärmer als draußen. Dort war ein Mistwetter hoch 10. Herrenmagazin spielten sehr zu meiner Freude fast nur neue Songs. Am Ende und ab und zu zwischendurch haben natürlich auch Stücke vom ersten Album ihren Platz in Set gefunden. Die Band war sehr gut drauf. Deniz ist trotz kaputten Magen aufgetreten. Ob er dann am Ende doch noch zum echten Bier gewechselt ist weis ich nicht mehr. Ich war die ganze Zeit beim Bier. Sehr schönes Konzert! Jetzt können wir uns wohl auch mal bald auf das Album freuen!

Herrenmagazin – Ein Wind

Herrenmagazin – Live Im Hafenklang Am 29.10.2009

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Hafenklang

27.10.2009 – Telekinesis | Knust | Hamburg

Telekinsesis waren mal wieder in Hamburg und das alleine ist schon ein Grund davon zu berichten. Erst kürzlich sind sie beim Reeperbahnfestival aufgetreten. Sie haben viel positive Kritik bekommen. Alleine schon dafür, das Michael Lerner, der ja auch Telekinesis ist, singt und dabei wie ein Bekloppter auf seine Drums haut.

Nun sind sie aber im Knust. Hier haben sie im Vorprogramm für The Thermals gespielt. Mit denen sind sie jetzt auch zur Zeit auf Europatour. Also Augen auf! Das Konzert, kann man als Steigerung bewerten. Denn der Gig von Reeperbahnfestival war sehr gut, aber der im Knust war noch besser! Es steckte noch mehr Energie hinter der Musik. Es steckte noch mehr Spielfreude in den 3 Musikern. Es war zwar das gleiche Set im Vergleich zum Reeperbahnfestival, doch es kam einem einfach anders vor. Kommt bald wieder!


Telekinesis – Rust

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Knust

Reeperbahnfestival